Der junge Aladdin lebt mit seiner Mutter in Armut. Ein afrikanischer Zauberer gibt sich als sein Onkel aus und führt ihn zu einem verborgenen Schatz. Dort soll Aladdin eine alte Lampe holen. Als er sie nicht sofort herausgibt, wird er in der unterirdischen Höhle eingeschlossen. Mit Hilfe eines magischen Rings entkommt Aladdin. Bald entdeckt er, dass in der Lampe ein mächtiger Geist lebt, der jeden Befehl ihres Besitzers erfüllt. Durch dessen Zauberkraft gewinnt Aladdin Reichtum und heiratet die Prinzessin Bedrulbudur. Ein prächtiges Schloss wird für das Paar errichtet. Doch der Zauberer kehrt zurück, bringt die Wunderlampe durch eine List an sich und lässt das Schloss mitsamt der Prinzessin forttragen. Aladdin muss Mut und Klugheit beweisen, um Bedrulbudur zu befreien, die Lampe zurückzugewinnen und seinen Gegner endgültig zu besiegen. Die in fünfzehn nummerierte Abschnitte gegliederte Erzählung ist vollständig in Reimen verfasst. Sie verbindet Abenteuer, Zauberei, Humor und Spannung zu einem Märchen für Kinder und Erwachsene.
Ludwig Fulda (1862 1939) war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Übersetzer. Er wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte Literatur und Philosophie. Fulda schrieb vor allem Theaterstücke und Gedichte. Er setzte sich für Frieden und Demokratie ein und zählt zu den bekannten deutschen Autoren des frühen 20. Jahrhunderts.
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