Dieser Roman, der sich zwischen Realität und Fiktion bewegt, zeichnet den Werdegang von Ulysse, einem Ingenieur der SNCF, und seinen beiden Kollegen nach, die ihr Leben dem Aufbau von Güterzugverbindungen durch Europa und Asien gewidmet haben. Diese Züge, Symbole der Einheit und des Dialogs zwischen den Völkern, verkörpern eine Vision der Offenheit, die durch geopolitische Spannungen bedroht ist, insbesondere durch jene im Zusammenhang mit Russland und dem am 24. Februar 2022 ausgebrochenen Krieg in der Ukraine. Die Erzählung schildert den Übergang von einer alten Welt, die auf Austausch und Regeln mit ihren Zügen beruhte, hin zu einer Welt, in der manche das Recht des Stärkeren durchsetzen wollen. Mit diesem Eisenbahnabenteuer laden die Protagonisten den Leser ein, über aktuelle Themen nachzudenken, die Wirtschaft, Geopolitik, Psychologie und Philosophie miteinander verbinden. So viele Themen, die der Leser in diesem Abenteuer überraschend entdecken wird und für die er vielleicht eine Vision oder sogar Antworten finden kann.
Der Autor wurde 1963 geboren. "Der letzte Zug nach Kyiv" ist sein erster Roman, der sich zwischen Abenteuererzählung und Reflexion über Europa bewegt. Er verbindet Eisenbahnrealismus, geopolitische Überlegungen und innere Suche. Als vielseitiger Geist arbeitete er 40 Jahre lang bei der SNCF im internationalen Eisenbahnverkehr.
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